













Der 4,1 km lange Bahntunnel ist als Einspurtunnel mit einer 1,4 km Kreuzungsstelle (Doppelspurtunnel) konzipiert. Der parallele Sicherheitsstollen ist alle 500 m mittels Querverbindungen mit dem Bahntunnel verbunden. Zusätzlich sind für die Bahntechnikausrüstung bei vier Querverbindungen verschiedene Technikräume geplant.
In Zermatt schliesst der Bahntunnel an den im Projekt inkludierten Ersatzneubau der Schafgrabengalerie an. Der Sicherheitsstollen wird mit dem Zugangsstollen verbunden, der vom Gebiet Grüebe als Zugang bis zur Tunnelachse erstellt wird. Die Bahnbrücke über die Vispa in Täsch ermöglicht den Zugang zum Tunnelportal.
Das Trassee durchquert vorwiegend Gneise im Norden und Bündnerschiefer im Süden. Zwischen diesen Einheiten sind Zonen mit triassischen Gesteinen (Dolomit- und Kalkmarmore, Rauhwacken, evtl. Serpentinite) anzutreffen. Diese sind teilweise stark zerschert (Störzone Lüegelbach). In den Portalbereichen werden kurze Lockergesteinsstrecken (v.a. Hangschutte und Moränen-Ablagerungen) angefahren.
Das Projekt wird in der IG Horu (Gähler + Partner AG, Rothpletz, Lienhard + Cie AG und Schmidhalter Partner Ingenieure AG) geplant.
Die öffentliche Auflage des Projekts findet in der ersten Jahreshälfte 2026 statt. Im Jahr 2027 ist der Start der Submissionsphase geplant. Der Baubeginn soll 2028 erfolgen. Die Eröffnung des Tunnels ist für 2035 geplant.
